Gedichte und Gedanken

August 2019

@schriebsal 2019
J wie Ja
X
Ihr kennt es bestimmt...
das kleine leise Gefühl...
beim erschaffen...
beim Betrachten...
beim zum ersten Mal aus der Hand geben...
X
ZWEIFEL
X
Ist das gut?
Gut genug?
X
Ist das wert?
Wertvoll?
X
Der Zweifel hat einen Freund.
Die Angst.
X
Angst zu versagen.
Angst vorm scheitern.
X
Die Angst hat einen Freund.
Den Mangel.
X
Mangel an Liebe.
Mangel an Stolz.
X
Scham folgt dem Mangel 
Auf Schritt und Tritt.
X
Nicht genug zu sein.
Nicht wertvoll zu sein.
X
Stecken wir den Kopf in den Sand.
Lassen wir es lieber bleiben.
Hören wir auf, ehe es zu spät ist.
X
Gehen wir weiter.
Schauen der Angst in das Auge.
Nehmen unseren ganzen Mut zusammen.
Trauen wir uns.
X
Trauen kommt vom Vertrauen.
X
Vertraue auf dich.
Vertraue andere.
X
Du bist nicht allein.
X
Da sind viele.
X
Die dich stützen.
Die dich halten.
Die mit dir teilen.
X
Wenn du willst.
Wenn du vertraust. 

@schriebsal August 2019

Juli 2019

@schriebsal 2018

2019 -01 -08 Über die Suche nach Worten

Ich suche nach Wörtern.

Wort an Wort ergibt ein Satz.
. , -
ergibt nicht immer ein Mondgesicht
???
stehen mir oft im Gesicht.
!!!
sind das Ziel

Worte zu Sätze
Sätze zu Absätze
Absätze zu Seiten
Seiten zu Kapitel
Kapitel zu einer Geschichte
Geschichte zu einem Buch

meine Gedanken sie fließen
Papier sie bannt
Ausdruck Klarheit
nicht immer der Sinn

Gründe gibt es viele
doch keiner passt zu mir
ich schreibe gerne
das ist mein Stil

2018 – 12 – 26 Weihnachten

Weihnachten
Weihnachtsduft liegt in der Duft
Engelschöre singen
Kind in der Krippe ist erwacht
Familien sind zusammen
essen und schlemmen
das Kleid ist vielleicht doch etwas zu eng
Rotkohl und Kloß gehören einfach dazu
ein Kaffee mit nem Keks
der Schnaps für die Verdauung
Geschenke stapeln sich
es wird ausgepackt
Freude die verkündet wird
allüberall die Kerzen brennen
Träume werden erfüllt
Geschenke verlegen getauscht
zusammen ist man weniger allein
doch die Einsamkeit herrscht auch in diesen Nächten
denken wir an alle einsamen und traurigen Herzen
denken wir an uns
nur wer sich selbst liebt
kann Liebe geben
nur wer sich selbst beschenkt 
gibt gerne anderen was ab
nur wer bei sich ist 
lädt andere zu sich ein


2018 – 12 – 19 Noch 5 Tage bis Heiligabend.

Loving Christmas
geschmückte Straßen
Weihnachtsmusik
das Draußen fühlt sich wärmer an
die Zeit des Wartens und der Vorfreude
doch das Gefühl das schwindet
wo ist es hin
wo hat es sich versteckt
Streß allüberall
Streit und Kampf
um den Einkaufswagen
wer will sich daran noch erlaben
jeder sucht nur im Außen
doch zu finden ist es nur in einem
in mir, in dir, in euch
lasst uns das Licht anzünden
erhellen wir die Herzen
Weihnachten- ein Gefühl nicht nur zu dieser Zeit

Ich liebe die Weihnachtszeit. Auch wenn ich es immer schwieriger finde, dieses Gefühl der Behaglichkeit, Liebe für alle, Freude und Besinnlichkeit in mir zu finden. Wie geht es da euch? Selbst meine Tochter fühlt sich noch gar nicht nach Weihnachten. Das erste Mal. Ein bisschen traurig, aber dieses Weihnachtsgefühl kann man eben nicht bei Amazon bestellen. Zwar habe ich dieses Jahr ganz bewusst auf einen Konsum-Adventskalender verzichtet und stattdessen den Kalender mit gemeinsamen Aktionen gefüllt, doch Plätzchen backen, Weihnachtsmusik hören und Basteln haben anscheinend nicht ausgereicht. Was braucht es, um Weihnachten in sich zu spüren? Jetzt auf den letzten Tagen ist mein Ziel den Streß unten zu halten, und die Organisation für die Feiertage so zu verteilen, dass alles entspannt bleibt. Nächstes Jahr dann, werde ich mich auf die Suche nach dem Weihnachtsgefühl begeben. Vielleicht auch eine gute Idee für ein Buch?


Gedichte und Gedanken aus früheren Zeiten

Sanftmütig wie Kuhaugen Schein,
stieg es auf wie Blubberblasen
im Kochtopf
es umhüllte einer der Dampf
in Nebelschwaden irrte ich umher
und fand die Antwort nicht mehr
wo warst du nur?
wo bist du geblieben?
Fragen, die keine Antwort verdienen.

Frühling 2008
wenn droht alles zusammen zu brechen
wenn jemand etwas verstehen tut
wenn Gefühle einen drohen zu überrollen
wenn der Sog das Strudels einen nach unten zieht
und keiner gibt die Hände zum Halten
was bleibt einem dann noch
ausser sich treiben zu lassen und unterzugehen
in der Hoffnung unten ist es besser

(2007)
Ein Lied liegt mir auf den Lippen
Ich beginne mit dem Fuß zu wippen
Ich möchte anfangen zu singen
Die Töne erklingen.
Lasst uns beginnen zu tanzen
Ich will aufhören mich zu verschanzen.

(2007)
Das ungeborene Leben

ein Flügelschlag entfernt dem tage,
an dem du aus dem Bauch trittst
in mein leben,
zwei herzen in mir,
überfüllt von liebe 
und
Sehnsucht nach dem lichte,
was du deinen Eltern bringst,
eine Drehung bringt den wandel,
ein schrei die erlösung.
die Erwartung nach dem kleinsten und dem größten
was wir schaffen,
du zeigst auf das wesentliche,
du bringst den sinn,
stellst alls in frage,
der weg führt uns zu dir
und du kommst bald zu mir

(2007)
ich kreise umher
rotiere immer schneller
rasend
kreisend
rollend
drehend
was macht das für ein Unterschied
ich bin doch nur ein Kreisel

(2007)
flirrendes Geklänge
leuchtende Schwärze
wogende Bewegungen
ich bin gezerrt
zwischen dem,
was sein könnte und was ich mir einbilde...

(2007)
Familiengeschichten

Aus Normalität wird der Wahnsinn.
Hinter schöner Fassade versteckt sich oft das Grauen.
Und fängt erst mal die Fassade an zu bröckeln,
bricht das leibgewonnene Haus bald entzwei.
Jeder Mensch hat zwei Gesichter,
auch die, die dich entstehen lassen.
Wo willst du hintreten, wo nur noch Matsch ist,
kaum noch Grasbüschel sind, die festen Boden bieten.

Man könnte ein Buch schreiben über jede Person
und wäre entsetzt,
wie wahnsinnig, das langweiligste Leben sich entpuppt.
Und bringt es was?
Zu wissen was hinter den Fenstern passiert?
Was bringt das Glück,
wenn man nur auf die Schatten schaut?

(2007)
Es packt einen schnell
es nimmt einen ganz
es gibt viel
und nimmt alles von dir
es sieht dich wie du bist 
und zeigt sich ohne Makel
und es vermag alles

(2007)
Glückseligkeit
Liebe lässt sich nicht fangen,
oft muss man um sie bangen.
Ihr Sitz ist hoch auf Wolke sieben,
dort leben all die, die sich lieben.
Im Himmel will ich wohnen
auf dem höchsten Sitze thronen.
Keine Gedanken, keine Schuldgefühle, keine Sorgen, 
kein Denken an Morgen!

(2007)
Erinnerungen an vergangene Zeiten
weisen den Weg in die Zukunft
und so weiß ich, was es ist.
Sommergewitter imKopf,
staubtrockene Luft in meinem Herzen,
durste nach ihm, bekomme nie genug.

(2006)
und immerfort, in Träumen komm ich nicht voran
im Schlaf ganz allein, im Leben immer dabei
kein Wort nimmt sich krumm, 
kein Mensch der nicht zu lachen vermag
Ist das Licht im herzen schon an?
Stromverschwendung pur!
ich bitt drum um Liebe!
Vielen Dank!

(2005)
Gedanken, voll Klänge, Düfte, Gefühle, Eindrücke
eingesperrt im Kopf
hab den Schlüssel noch nicht gefunden.
Drängen nach außen, schreien um Freiheit, leiden Qualen.
Doch die Tür lässt sich nicht öffnen.
(2004)
Wut im Bauch
Wut im Herzen
Seelenschmerzen
alles sinnlos
tief im Taumel
noch-Verständnisses
ohne zu fragen
ohne zu bitten
alles ist recht
Absprache gab es nicht
Worte überhört 
Taten verloren
nichts vomHelden blieb
nur dummes Rumgeblase
wo war die Schokolade?
verschluckter Kopf
kein Herz und Seele mehr heil in mir
bin tief enttäuscht
hab Wut im Bauch!

(2004)
Möchte eine Feder sein 
ganz sacht und leicht
schwebend und fallend
im Winde hinauf zur Sonne

(2004)
Sonnenschein im Herzen
Watte im Kopf
Blei in den Füßen

(2004)