J wie Ja

Ja zu Zweifel
Ja zu Ängsten
Ja zu Fehlern
Ja zum Scheitern
Ja zum Fallen
X
Ja zum Liegen bleiben
Ja zum Inne halten
Ja zum Nachdenken
Ja zum neu sortieren
Ja zur helfenden Hand
X
Ja zum Aufstehen
Ja zum stehen bleiben
Ja zum nochmal probieren 
Ja zum Richtungswechsel
Ja zum Weitergehen

Ihr kennt es bestimmt…
das kleine leise Gefühl…
beim erschaffen…
beim Betrachten…
beim zum ersten Mal aus der Hand geben…
X
ZWEIFEL
X
Ist das gut?
Gut genug?
X
Ist das wert?
Wertvoll?
X
Der Zweifel hat einen Freund.
Die Angst.
X
Angst zu versagen.
Angst vorm scheitern.
X
Die Angst hat einen Freund.
Den Mangel.
X
Mangel an Liebe.
Mangel an Stolz.
X
Scham folgt dem Mangel 
Auf Schritt und Tritt.
X
Nicht genug zu sein.
Nicht wertvoll zu sein.
X
Stecken wir den Kopf in den Sand.
Lassen wir es lieber bleiben.
Hören wir auf, ehe es zu spät ist.
X
Gehen wir weiter.
Schauen der Angst in das Auge.
Nehmen unseren ganzen Mut zusammen.
Trauen wir uns.
X
Trauen kommt vom Vertrauen.
X
Vertraue auf dich.
Vertraue andere.
X
Du bist nicht allein.
X
Da sind viele.
X
Die dich stützen.
Die dich halten.
Die mit dir teilen.
X
Wenn du willst.
Wenn du vertraust. 

I wie Instagram

Ein neuer Buchstabe ein neuer Beitrag.

I wie Instagram ❤️Perfekter Buchstabe zum❤️ DANKE ❤️sagen ❤️87 Beiträge  174 Abonnenten ❤️Ist das viel oder wenig… ich habe keine Ahnung ❤️Aber ich sage ❤️Danke ❤️für den tollen Austausch und die vielen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte und noch kennen lernen werde.
.❤️Instagram …Inspirationsquelle …Informationsquelle …Interaktiv …
#miteinanderstattgegeneinander#autorenhelfenautoren#instaquer#autorenaufinstagram
.
❤️Ich bin bei Instagram seit April 2018. In meinen ersten Beiträgen habe ich noch Fotos vom Urlaub und Ausflügen gepostet. Erst Januar 2019 bekam Instagram die Bedeutung für mich, die es heute hat: mit dem wieder Anfangen des Schreibens und meinem Vorhaben ein Buch zu veröffentlichen, … alles weitere war eine Entwicklung…und entwickelt sich noch. .
❤️Instagram raubt mir viel Zeit, schenkt mir aber auch viel. Der Austausch, Beiträge zu schreiben, Kommentare dazulassen…in Verbindung mit meinem Blog eine große Bereicherung …ich denke über mich, mein Schreiben und meinen Roman noch einmal ganz anders nach.
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❤️Was mir schwer fällt, ist nicht zu oft aufs Handy zu schauen. Zu interessant ist alles. Vor allem, weil im realen Leben es nur wenige Menschen gibt, die sich für meinen Zweitjob, das Bücher schreiben, so interessieren, wie ich darüber reden will. .
❤️Warum nutzt ihr Instagram?
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❤️Zum Fotos zeigen? Zum Vernetzen? Fürs Marketing? Für Informationen? Zum Austauschen? Zum…?
.
❤️Was war euer erster Post auf Instagram? Hat sich euer Feed sehr geändert?  Wer mir ein Kommentar hinterlässt, dessen Profil teile ich gerne in meiner Story (wenn er das möchte).
.
❤️Repostet mich gerne, liked mich, teilt meinen Beitrag, postet es in eurer Story…nutzt alle Instagram-Möglichkeiten…ich bin gespannt wo mein @schriebsal alles zu finden ist! Ich danke euch.

Rezension Eine Krone aus Stroh und Gold: Verraten

Eine Krone aus Stroh und Gold: Verraten 

von Elvira Zeißler  (Autor) 

Zwei Brüder, eine Krone, ein grausamer Fluch.

„Die Menschen glauben das, was sie glauben möchten, was man sie glauben lässt. Man könnte ihnen Stroh als Gold verkaufen, wenn man überzeugend genug auftritt, wenn man sie mit anderen Dingen blendet. Ich sehe aus wie du, ich sitze auf deinem Thron, also bin ich du!“

Am Vorabend der Krönung wird Prinz Alexander von seinem Zwillingsbruder mit dunkler Magie bis zur Unkenntlichkeit entstellt und soll zusehen, wie Timur ihm alles nimmt, was ihm etwas bedeutet – sein Reich, die Krone und die Frau, die er liebt.Doch Alexander gelingt die Flucht. Von Timurs gnadenlosen Schergen gejagt, setzt er alles daran, die Quelle der plötzlichen Macht seines Bruders zu finden – und seinen eigenen Fluch zu brechen …

Eine Krone aus Stroh und Gold: Verraten
Band 1

4 von 5 Sterne


Eine Geschichte voller märchenhafter Elemente rund um die Liebe zwischen einem Zwerg und einer Adelstochter…halt…Nein… einem König und einem Mädchen. Ich liebe Märchen. Ich liebe Fantasy. Beides hat die Geschichte von Elvira Zeissler. Sie liest sich gut und flüssig ohne Hänger oder Einbrüche. Jede Handlung ist unvorhersehbar und dennoch nachvollziehbar. Der erste Teil lässt einen gespannt auf den Abschluss warten. Aliena liebt den Prinzen, der Prinz liebt sie. Er will sie sogar nach seiner Krönung heiraten. Doch es kommt anders und der Zwillingsbruder verwandelt den Prinzen vor seiner Krönung in einen hässlichen Zwerg. Mehr will ich nicht verraten…ihr könnt euch die Problematik auch so denken. 🙂Einen halben Stern Abzug gebe ich, weil mir die Liebe zwischen den beiden, etwas zu viel wahr. Zu viel Schwärmerei, zu viel Gefühlsduselei, zu viel Seufz und Ach. Das ist aber rein persönlich. Ändert nichts daran, dass die Geschichte spannend geschrieben ist und die  Liebe zwischen den beiden auf eine harte Probe gestellt wird. Einen weiteren halben Stern ziehe ich ab weil ich mit Aliena nicht warm wurde. Sie war mir etwas zu wenig, ohne Tiefe…da fehlte mir einfach etwas. Es passte nicht immer ganz. Timur dagegen war mir sehr nah, gut beschrieben und es zeigte sich schnell, warum er so ist, wie er ist. Mein Lieblingscharakter im Buch. Genauso wie die Amme von Aliena. Die ein toller Nebencharakter ist und man sie einfach gern haben muss. Das Cover finde ich ansprechend und schön.

Ich habe die Geschichte als ebook bei Amazon erworben.

@schriebsal

H wie Hexe

War die Hexenverfolgung ein gewalttätiger Akt des Patriachats, Frauen einzuschüchtern bzw. sogar Frauen mit zu viel Wissen (wie Verhütung, Abtreibung etc.) auszurotten? 

Haben uralte Männer-Ängste gegenüber Frauen und ihrer Gabe der Mutterschaft zur Hexenverfolgung geführt? 

War die Hexenverfolgung im Spätmittelalter ein Versuch der Kirche, die aufbegehrenden und erstarkenden Frauen zu unterdrücken?

Oder führte lediglich der elende und verarmte Zustand der Bevölkerung zu solch einer grausamen Verfolgung? 


Waren die Menschen, die als Hexen denunziert worden waren, lediglich Opfer sinnloser Schuldzuweisungen? 

Auf meinem Blog findet ihr auch eine Kurzgeschichte (Die Hexe) zum Thema Hexenverfolgung, die auf der Grundlage meiner Recherche zum Thema Geschichte der Frauen entstanden ist. (dennoch rein fiktiv!) 

Heute ist Hexe in der modernen Welt kein Schimpfwort mehr.

Viele Frauen, die sich stolz als solche bezeichnen.

Die wieder eins mit sich und ihrem Körper sind.

Die sich ihrer natürlichen weiblichen Kraft bewusst sind.

Wir erinnern uns, weibliche Stärken sind Intuition, Körperlichkeit und Erdverbundenheit.

Kommen in euren Geschichten Hexen vor? Böse oder Gut?  Oder bist du sogar eine Hexe?

Ich selber lege sehr gerne Tarotkarten, glaube an die Kraft von positiven Affirmationen und pendle auch schon mal, wenn ich mir bei einer Entscheidung nicht sicher bin. Intuitiv treffe ich die besten Entscheidungen. Das hat manchmal etwas magisches.

G wie

das GENRE… . 

(ich benutze zur besseren Lesbarkeit in meinem Beitrag eine genderneutrale Form)

Wenn du anderen Menschen erzählst, du schreibst ein Buch, kommt irgendwann, ganz bestimmt, die Frage auf: Was für eins?

Grund genug, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Viele Schreibratgeber geben den Tip, sich das GENRE vor dem Schreiben zu überlegen bzw. festzulegen. 

EVA habe ich öffentlich immer nur als Jugendbuch bezeichnet.

Warum? Weil meine Protagonistin 16 Jahre alt. Wohl gefühlt habe ich mich nicht damit. 

Jetzt wo ich überarbeite, es bald in fremde Hände gebe und mich um das Cover kümmern möchte, ist das Ziel zum Greifen nah. Das Ziel, mein Buch zu verkaufen.

Ein weiterer Grund sich mit Zuordnungen und Gattungen, auch GENRE genannt, zu beschäftigen. 

Egal ob in einem Onlinegeschäft oder im Buchhandel: Menschen, die etwas verkaufen wollen, ordnen ein. Mein Buch muss entweder in ein bestimmtes Bücherregal passen oder zu einer bestimmten Kategorie.

Passt mein Buch in keine Schublade oder ordne ich es falsch zu, wird mein Buch nicht gefunden. 

Bücher, die nicht gefunden werden, werden nicht verkauft. 

Warum? Meine Geschichte hat Elemente eines Krimis, ist aber nur bei Liebesromanen zu finden? Lesende suchen meist nach etwas ganz Bestimmten. Lesende, die eine Liebesgeschichte lesen wollen und deswegen vor diesem Regal stehen oder in dieser Kategorie suchen, wollen keinen Krimi. Natürlich könnten sie dennoch zu deinem Buch greifen, weil sie annehmen, hier handelt es sich um eine Liebesgeschichte. Aber Lesende haben Erwartungen an ein GENRE. An den Inhalt, die dieses GENRE widerspiegelt. Die Gefahr, dass sie dein Buch nach wenigen Seiten zuklappen und eine schlechte Rezension schreiben, ist verdammt hoch. 

Bücher, die nicht den Erwartungen des Lesers entsprechen, werden nicht gelesen. 

Als Autor besteht für dich die Herausforderung, die Erwartungen des ausgewählten GENRE zu erfüllen, aber kein Klischee zu bedienen, das die Leser langweilt.

ORDNE DEIN BUCH EINEM BESTIMMTEN GENRE ZU.

Kinder- und Jugendliteratur

Meine erste Zuordnung war fälschlicherweise aufgrund des Alters geschehen. Doch eine Zuordnung, die ausschließlich auf das Alter der Zielgruppe basiert, ist keine GENREzuordnung. Es gibt eine allgemeine Regelung, an welches Alter sich bestimmte Bücher richten:  Bilderbücher an Kinder bis sieben, Kinderbücher an Kinder ab acht und Jugendbücher an Jugendliche ab 12. Alle GENREs kann es auch als Kinder- oder Jugendbuch geben.

Da meine Protagonistin 16 Jahre alt ist, habe ich meinen Roman als Jugendbuch bezeichnet, ohne damit zufrieden zu sein. 

Zum einen ist diese Unterteilung nach Alter nicht trennscharf und zum anderen ist mein Buch kein reines Jugendbuch. EVA ist keine Kindergeschichte, und auch 12-Jährigen, würde ich das Buch nicht empfehlen. EVA ist keine reine Jugendgeschichte, sondern spricht auch Erwachsene an. Zumindest die, die sich für Geschichten mit Unterdrückung einer Gruppe, in meinen Fall Frauen, interessieren. Auch wenn die Protagonistin jünger ist.  

All Age nennt man das heute. Bücher, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen.

EVA – EIN ALL AGE ROMAN.

Auch wenn ich die Zielgruppe auf Jugendliche bis Erwachsene eingegrenzt habe, braucht mein Buch eine Zuordnung, um die richtigen Leser zu finden.  

Auf welcher Grundlage werden Bücher einem bestimmten GENRE zugeteilt?

Je mehr inhaltliche Erwartungen eines GENREin deinem Buch zu finden sind, desto eher wird es diesem GENRE zugeordnet. Natürlich kann in einem Krimi ein Nebenplot mit einer Liebesgeschichte auftauchen, der Hauptaugenmerkt liegt aber z.B. auf einen Toten, einen Mörder und einen Detektiv.

GENREs helfen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den vielen unterschiedlichen Geschichten zu erkennen.  Sie helfen uns, eine Geschichte zu ordnen, aufs Wesentliche zu bringen und sich nicht zu verzetteln.

Natürlich dürfen auch Elemente von anderen GENRE sich in deiner Geschichte widerspiegeln, aber ein allzu bunter Mix sollte es nicht werden.

GENREs sind unterteilt nach Motiven, Handlungssettings oder bestimmten Elementen. Spielt die Technik und Raumfahrt die Hauptrolle, ist es ein Science-Fiction. 

Eine Liste mit allen GENREs und ihren Subgenres findet ihr auf meinem Blog bzw. weiter unten.

Ich tat mich schwer, meine Geschichte einem GENRE zuzuordnen. Weil jede Zuordnung eine bestimmte Leserschaft anspricht und diese Erwartungen haben. Diese Erwartungen verunsicherten mich. Am leichtesten fiel es mir, alle GENRE wegzustreichen, die mein Buch nicht entspricht. EVA ist kein Krimi, kein Thriller, kein Fantasy, keine Historie und kein Horror.

EVA ist eine pessimistische Schilderung einer fiktiven Gesellschaft. EVA IST EINE DYSTOPIE. 

Lange habe ich mich gefragt, darf ich das sagen? Viele, die an Dystopien denken, haben bestimmte, großartige Bücher vor Augen. 1984, Die Tribute von Panem, oder, oder.Will ich mich mit ihnen verglichen werden? Nein, natürlich nicht. Das würde ich mich nie trauen.

Was natürlich Quatsch ist. Als angehende Autoren dürfen wir keine Angst vor großen Büchern haben. In jedem GENRE wurden Bestseller geschrieben. 

Natürlich wecke ich mit dem Wort Dystopie gewisse Erwartungen. Nicht alle werde ich erfüllen. Aber einige schon. Das ist immer so. 

EVA ist eher Opfer als Heldin. 

Meine Geschichte eher ruhig als actiongeladen. 

Aber Eva lebt wie Katniss in einer Gesellschaft, die sie unterdrückt und schlecht behandelt. 

Wer also Dystopien mag, für den könnte meine Geschichte etwas sein.

EVA: EINE ALL AGE DYSTOPIE

Natürlich hat EVA auch Elemente anderer GENRE. Unter anderem spielt die Technik in meiner Geschichte eine gewisse Rolle aber nicht die Hauptrolle. Deswegen gehört EVA auch zum Soft-Science-Fiction. Nicht die (zukunftsweisende) Technik steht im Vordergrund, sondern gesellschaftliche Themen, die nicht dem unseren entsprechen. Bei EVA ist es die Männerherrschaft. Während die Technik in EVAS Welt weit dem unserem überlegen ist, ist das soziale System in der Zeit stehen geblieben. 

EVA EINE ALL AGE DYSTOPIE MIT SOFT SCI-FI ELEMENTEN.

Aber es geht bei EVA nicht schwerpunktmäßig um die Gesellschaft. Sondern um sie. Wie sie damit umgeht. Wie sie sich verändert. Wie sich entwickelt.

EVA: EIN DYSTOPISCHER ALL AGE ENTWICKLUNGSROMAN MIT SOFT SCI-FI ELEMENTEN.

Natürlich gehören Gefühle, insbesondere zu anderen, zu einer Entwicklung dazu. Ist EVA damit gleichzeitig auch ein Liebesroman? Die Liebe von Eva zu einem anderen spielt eine wichtige  Rolle in der Geschichte. Das Zulassen der Gefühle insbesondere. Dennoch ist nicht die Liebe zu jemanden anderen der Schwerpunkt, sondern wie sie diese im Angesicht des Systems erlebt. Wer also Geschichten mag, die keine Liebe und Küsse beinhalten, für den ist meine Geschichte die falsche. Aber ein Liebesroman ist EVA auch nicht.

EVA: EIN DYSTOPISCHER ALL AGE ENTWICKLUNGSROMAN MIT SOFT SCI-FI ELEMENTEN  (mit einer Prise Liebe.)

Eva ist 16 Jahre alt und damit eine Jugendliche. Viele Jugendbücher stellen die Entwicklung des Teenagers zum Erwachsenen in den Mittelpunkt. coming-of-age oder Bildungsroman genannt.

Darum geht es bei Eva nicht. Wir begleiten sie für eine kurze Zeit. Zu kurz, um dabei zuzusehen, wie sie erwachsen und reifer wird. Wir begleiten sie auf ihrer inneren Reise. Die gewiss dazu führt, dass sie am Ende erwachsener und reifer ist,  aber sie ist nicht das zentrale Thema. Deswegen kein coming-of-age-Roman, es könnte sonst Erwartungen wecken, die ich nicht erfüllen kann. 

EVA: EIN DYSTOPISCHER ALL AGE ENTWICKLUNGSROMAN MIT SOFT SCI-FI ELEMENTEN  (mit einer Prise Liebe.)

Liste der wichtigsten GENREs

1. Fiktionale Literatur  (auch: Fiction)

Krimi

Subgenre Krimi

Landhauskrimi 

Hardboiled Krimi 

Regionalkrimi

Reisekrimi

Polizeiroman

Gangsterkrimi

Agenten- und Spionageroman

 Gerichtsmedizinischer Krimi

Detektivgeschichte

Splatterkrimi

Krimi Noir

Genusskrimi

Gerichtskrimi

Historischer Krimi

Ethno-Krimi

Thriller

Subgenres Thriller

Actionthriller

Katastrophenthriller (auch: Öko-Thriller)

Politthriller

Psychothriller

Verschwörungsthriller

Wissenschaftsthriller

Spionagethriller

Technothriller

Liebesroman

Subgenres Liebesroman

Erotische Romane

Chick Lit

Nackenbeißer

Paranormale Liebesromane (auch: Paranormal Romance)

Dark und Magic Romance 

Gay Romance

Zeitreisen

Love and Landscape (auch: Lovescape oder L&L)

Inspirational Romances

Regency Romance

Romantic Suspense

Romantikthriller

Science Fiction 

Subgenres Science Fiction

Apokalypse und Postapokalypse

Cyperpunk

Utopien & Dystopien

Aliens & Alien Invasion

Künstliche Intelligenz

First Contact

Hard-Sci-Fi

Soft-Sci-Fi (auch: Sociological Sci-Fi)

Light Sci-Fi (auch: Funny Sci-Fi, Comic Sci-Fi, Comedy Sci-Fi)

Steampunk

Near-future Sci-Fi

Zeitreisen

Fantasy

Subgenres Fantasy

High Fantasy

Urban Fantasy

Funny Fantasy

Animal Fantasy (auch: Animal Fiction)

Dark Fantasy

Horror 

Subgenres Horror

Gothic Horror

Paranomaler Horror

Graveyard Horror

Psychologischer Horror

Monster

Slasher

Splatter

Historischer Roman

Subgenres Historischer Roman

Historische Romanze

Historischer Krimi

Historischer Thriller

Gesellschaftsroman

SubgenresGesellschaftsroman

Großstadtroman

Entwicklungsroman

Subgenres Entwicklungsroman

Bildungsroman (auch: Coming of Age)

Erziehungsroman

Familienroman

Subgenres Familienroman

Generationenroman

Reiseroman 

2. Nichtfiktionale Literatur (auch: Nonfiction)

Sachbuch

Subgenres Sachbuch

Historische Dokumentation

Fachbuch

Subgenres Fachbuch

Wissenschaftliches Fachbuch

Praxisorientiertes Fachbuch

Handbuch

Lehrbuch (auch: Schulbuch)

Ratgeber

Subgenres Ratgeber

Kochbuch

Reiseführer

Biografie

Subgenres Biografie

Autobiografie

Memoiren

3. Mischung: fiktional und nichtfiktional

(auch: Faction) 

Tatsachenroman

Autobiografischer Roman

Rezension Anam Bri: Licht wo einst Dunkelheit

Anam Bri: Licht wo einst Dunkelheit

Von Delia Liebkur

Klappentext:

Nach Jahren der Suche hat der kriegsmüde Elitesoldat Amano endlich seine Schwester Ejdera wiedergefunden. Doch sie hat ihr inneres Leuchten verloren und ist nur noch eine emotions- und willenlose Hülle. Amano kann es sehen. Er ist ein Anam Bri, besitzt die Fähigkeit, die Lebenskraft und den Lebenswillen im Inneren der Menschen wahrzunehmen. Getrieben von einer Kindheitserinnerung sucht er in Dämmerend nach dem Sternenstein, in der Hoffnung, mit diesem Ejderas Leuchten neu zu entfachen. Doch dort wütet der Krieg. Die Eliteeinheit, der er einst den Rücken kehrte, trachtet mit allen Mitteln nach seinem Wissen über eine Waffe, die es vermag, Tausenden das innere Leuchten zu entreißen und den Krieg zu entscheiden …

Amazon

Ein Fantasy-Roman…der Debüt-Roman von Delia Liebkur hat mich in allem überzeugt.

Eine absolut tolles Cover, ein vielversprechender Titel, und eine Geschichte die bis zum Schluss fesselt.

Anam Brie ist Fantasy für Erwachsene. Mit wenigen, dafür eindrücklichen Liebesszenen, viel Action und einer fesselnden Handlung wird eine Welt erschaffen, die ganz ohne Zwerge und Elfen auskommt. Dafür starke Charaktere und bildhafte Worte bietet. Amano Sol, der Protagonist der Geschichte, hat nur ein Ziel – seine Schwester zu retten. Dafür hat er viele Hindernisse und Widerstände zu überwinden. Manches Mal war es sehr anstrengend, für ihn wie für mich als Leserin. Immer wenn man glaubte, er ist seinem Ziel einen Schritt nähergekommen, wurde er wieder mehrere Schritte zurückgeworfen. Es gab ein paar Stellen, wo ich aufhören musste zu lesen, weil es mich so frustriert hat. (Ein Kompliment an die Autorin, die es schafft, so intensive Gefühle beim Leser zu wecken!) Das Ende aber entschuldigt alle Anstrengungen die Amano Sol und auch ich als Leserin erleben durften.

Eine tolle Geschichte. Klare Leseempfehlung. Ich freue mich auf mehr Bücher von der Autorin. 

Eine tolle Geschichte. Klare Leseempfehlung. Ich freue mich auf mehr Bücher von der Autorin. 

Fünf von Fünf Sternen

Ich habe die Geschichte als ebook bei Amazon erworben.

Rezension Epic 2 Die Verlorenen

Epic 2 Die Verlorenen von Evelyne Aschwanden

Klappentext zu EPIC 2


Vertraue uns“, flüsterten die Stimmen in der Finsternis.
„Du bist eine von uns, Ava Rose Leander.
Du bist eine Epic.“

Jennifer, Rowan und Ava sind nach den Ereignissen am Ufer von Loch Ness endlich wieder in ihren Schulalltag am Amberwood College zurückgekehrt. Doch die vermeintliche Normalität hält nicht lange an: Eine unbekannte Macht trennt die Jugendlichen voneinander und macht Ava zur Gefangenen einer mächtigen Magierin, die mehr über sie zu wissen scheint als sie selbst. Während Jennifer und Rowan alles daran setzen, ihre Freundin zu finden, wird Ava mit der düsteren Vergangenheit der Epic konfrontiert. Dabei kommen Geheimnisse ans Licht, die eng verbunden sind mit der Prophezeiung, welche schon einmal über das Schicksal der Jugendlichen entschieden hat. Dieses Mal steht allerdings weit mehr als nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel und die drei müssen sich entscheiden, wem sie noch trauen können – und auf welcher Seite des drohenden Kampfes sie wirklich stehen wollen …
Die Geschichte um Jennifer, Rowan, Ava und die geheimnisvollen Epic geht weiter: EPIC – Die Verlorenen ist der spannungsgeladene zweite Band der Fantasy-Trilogie.

Meine Rezension:

Fünf von Fünf Sternen

Zu Rowans Bedauern geht ihr Abenteuer weiter. Diesmal weit entfernt vom altehrwürdigen Amberwood-College. 

Selten das ich das sage. Aber Band 2 übertrifft den Band 1. Stärker und tiefer geht die Geschichte. Stärker und tiefer gehen die Charaktere. Die Autorin schafft mehr Zugang zu den Protagonisten. Wir lernen sie besser kennen. Wir fühlen mehr mit ihnen. Die Handlung ist und bleibt durchgehend spannend und unvorhergesehen. Bis zum Schluss fragt man sich, wer und was ist Böse oder Gut. Das Ende hält einen Cliffhanger bereit, den ich so nicht erwartet habe. Man darf also gespannt sein auf Band 3. Ich freue mich jedenfalls auf ihn.

Das Cover ist wunderschön und absolut passend zur Story. Schön ist das wiederholende Motiv mit den Wächtern aus der Geschichte. 

Ich danke Evelne Aschwanden für die tollen Lesestunden. Die Geschichte habe ich als Ebook über Amazon erworben.

Klare Leseempfehlung! (Band 1 sollte bekannt sein oder vorher gelesen werden.)

F

Früher wurden Frauen verehrt. Sie schenkten  Leben und nährten es. Sie waren unverzichtbar für den Erhalt der Gruppe. Ihre Fähigkeiten sorgten für ein stabiles und enges  Gruppenverhältnis. (Hier kommen unsere weiblichen Attribute zum Tragen – fühlen, vertrauen, annehmen, integrieren, vergeben, geschehen lassen, bewahren…)  

Und heute? Heute sucht die moderne Frau ihre weibliche Rolle jenseits der Leistungsgesellschaft, die auf Erfolg und Ergebnisse ausgerichtet ist. 

Was macht Frau sein aus? Die Frau bringt Leben hervor. Der immer wiederkehrende Kreislauf von Leben, Geburt, Tod und Wiedergeburt wird von ihr initiiert. 

Was macht das mit einer Frau die keine Kinder hat. Wir schenken Leben. Die eine gebärt Leben. Die andere erschafft Leben. Durch ein Zuhause. Durch ihre Arbeit. Durch ihre Kreativität. Denken wir nicht mehr in Schema F. Wo erschaffst du Leben? 

Spirituell betrachtet sind wir Frauen Empfänger. 

(Für alle die sagen Spiritualität ist Blödsinn: Immer mehr Naturwissenschaftler gehen davon aus, dass wir von mehr umgeben sind, als wir sehen hören und fühlen können. Wenn du dich mit diesem Wort aber unwohl fühlst, kannst du gerne auch ein anderes nehmen) 

Zurück zum Thema. Wir Frauen beziehen unsere Energie direkt von Mutter Erde. Wir nehmen sie in uns auf. Während die Männer ihre Kraft von oben (Himmel) erhalten und sie nach außen richten. Wie die Punkte im Ying-Yang Symbol haben wir natürlich auch einen Teil abwärts fließender Energie genauso wie die Männer einen Teil in sich aufnehmende Energie. 

Damit sind wir verbunden mit allem was uns erdet. Wie unserem Körper.
Es gehört zu unserer femininen Art mit unserem Körper zu spielen und uns schön zu machen. 
Sich um jemanden sorgen, versorgen und umsorgen. Auch das gehört zu uns.

Wir streben danach uns anzufüllen: mit Nahrung, Verbundenheit und Geborgenheit, Kontinuität und Sicherheit. Und wir geben diese erdhafte Energie auch an andere weiter. Darauf beruht unser Bedürfnis nach Beziehungen zu anderen Menschen. 

Was macht diese Erkenntnis mit uns Frauen, die sich gerne mit männlichen Attributen vergleichen (machen, schaffen, anpacken, vernünftig sein, kontrollieren)?

Wir leben in einem Zyklus. Der Monat für Monat uns Tage schenkt, in der wir mehr oder weniger schwach sind. Auch das gehört zu uns. Die Tage der Empfängnis und des Gebens. Wir fühlen uns stark, energievoll. Die Tage des Fließen Lassens. Des in sich Ruhens. Hier dürfen wir uns zurücknehmen. In uns gehen. Unser Zyklus lädt uns ein, mit Mutter Erde verbunden zu sein. Unseren Alltag nicht an Leistungsnormen auszurichten, sondern nach unseren eigenen. Es gibt eine Zeit für Entscheidungen und Taten und eine Zeit des Nachdenkens. Nehmen wir diese Zeiten an, erschaffen wir Großartiges abseits der Mainstream-Erwartungen. 

 

E

E wie Erzählperspektive

Jeder epische Text hat einen Erzähler, also eine Stimme, die dem Leser die Geschichte erzählt. Dieser Erzähler kann dabei aus ganz unterschiedlichen Positionen heraus erzählen, also die Perspektive ändern. Unter Erzählperspektive versteht man also die Sicht, aus der ein literarisches Werk erzählt wird. (Siehe auch kapiert.de) Es wird unterschieden zwischen vier verschiedenen Erzählperspektiven: 

  1. Der auktoriale Erzähler ist allwissend (Außenperspektive) und wertet. 
  2. Der personale Erzähler erzählt aus der Sicht einer einzelnen oder mehrerer Figuren. (Innenperspektive – Er/Sie-Form). 
  3. Der neutrale Erzähler beschreibt was äußerlich wahrnehmbar ist, ohne Wertung.
  4. Der Ich-Erzähler erlebt die Geschichte selbst (personales Ich) oder hat sie erlebt (erzählendes Ich).

Der auktoriale Erzähler  (Außenperspektive -allwissend).

Er ist allwissend. 
Er ist nahezu göttlich.
Er weiß alles über die handelnden Figuren in einem Werk.
Er wertet und kommentiert. 
Er kann vorwegnehmen.
Er kann in Rückblenden die Handlung erläutern. 
Er blickt mit dem Leser von außen auf die erzählte Geschichte.
Er ist nicht der Autor.

Der personale Erzähler (Innenperspektive – Er/Sie)

Er weiß nicht alles. 
Er wählt die Perspektive einer einzelnen oder mehrerer Figuren.
Er kommentiert nicht.
Er wertet nicht.
Er benutzt ER oder SIE oder die Namen der handelnden Charaktere. 
Er erzählt aus der Sicht eines gewählten Charakters.
Er weiß nur das, was der gewählte Charakter weiß, erzählt, denkt.
Er kann keine Rückblenden oder Vorwegnahmen benutzen.

Der neutrale Erzähler 

Er beschreibt was äußerlich zu sehen/wahrzunehmen ist.
Er ist kein Charakter.
Er kommentiert nicht.
Er wertet nicht.
Er beschreibt, wie die Figuren handeln und agieren.
Er benutzt Dialoge oder Monologe um die Geschichte voranzutreiben. 

Der Ich-Erzähler

Er berichtet aus der Ich-Form.
Er benutzt die Ich-Form.
Er kann nur beschreiben, was das Ich in der Geschichte erlebt, sieht und denkt.
Er kann nicht von außen bewerten.
Er erzählt dem Leser die Geschichte aus den Augen einer Figur. 
Er kann als erzählendes Ich die Geschichte rückwirkend erzählen.
Er ist als erzählendes Ich allwissend.
Er erlebt die Gesichte selbst als personales Ich.
Er kann nur wissen, was das Ich im Moment erlebt und oder erinnert.

In der Regel wird in einem Text/Geschichte eine Erzählperspektive gewählt. Sie kann aber auch gewechselt werden. Ein zu schneller oder häufiger Wechsel kann den Leser aber auch verwirren.

Mein Jugendroman EVA ist in der personalen Ich-Form geschrieben. 


Der Ich-Erzähler hat eine Doppelfunktion. Er ist Erzähler und Figur gleichzeitig. (homodiegetische Erzählung). Der Ich-Erzähler begleitet das Geschehen um sich herum mit inneren Monologen. Die Ich-Person kann dabei gleichzeitig der Held der Geschichte bzw. das Zentrum, um das sich die Geschichte dreht, sein (Tribute von Panem) (autodiegetische Erzählung) oder eine Nebenfigur. Dann spielt sie die Beobachterrolle. (Watson bei Sherlock Holmes)


EVA ist eine autodiegetische Erzählung. Durch Evas Augen betrachten wir eine Welt, in der Frauen unterdrückt und als das schwache Geschlecht gesehen werden. Sie nimmt uns mit auf ihre (innere) Reise. Lässt uns an ihren Gedanken, Träumen und Ängsten teilhaben. Ich habe die Geschichte erst in der personalen Erzählperspektive angefangen. Doch schon bald gemerkt, das mir die Tiefe fehlt, der Zugang. Eva wollte mich näher haben. Daher habe ich in die Ich-Form gewechselt. Ab da an sind die Worte geflossen. 


Ich welchen Perspektiven habt ihr bereits geschrieben oder schreibt ihr gerade?

C

C wie Charakter, Charaktere 
Protagonist, Antagonist, Hauptcharakter, Nebencharakter. 
Über die Entwicklung der Charaktere für unsere Geschichten gibt es viele Tipps und Tricks. Allen voran ein Charakterblatt/Steckbrief zu gestalten. Oft hat man auch den Tipp, die Charaktere als erstes zu gestalten und dann die Geschichte zu schreiben. Als Endeckende Schreiberin fällt es mir schwer mit diesen Steckbriefen zu arbeiten. Zu künstlich und zu gewollt wirken sie auf mich, wenn ich es versuche. Beim schreiben leben die Personen. Sie kommen einfach. Fließen aus mir heraus. Sind da. Ohne das ich vorher etwas über sie wusste geschweige denn, das ich ahnte, das sie eine Rolle spielen. Versuche ich mich an ein Steckbrief, habe ich das Gefühl mir etwas auszudenken. Ich bekomme keinen Zugang zu ihnen. Natürlich notiere ich mir alles wichtige, was ich während des Schreibens über sie erfahre. Aber schwerpunktmäßig habe ich für jeden Charakter ein Gefühl. Über Pinterest nutze ich Bildersammlungen um sie auch visuell festzuhalten. Doch nicht alles verraten sie mir. Nicht immer weiß ich, deren Lieblingsspeise oder deren Hobby. 
Charaktere machen den Unterschied zwischen einer guten und einer nicht so guten Geschichte aus. Das weiß ich. Wie erkenne ich als Autor ob meine Charaktere Tiefe haben? Passend handeln? Welche Methoden benutzt ihr, um eure Charaktere zu formen, zu kennen und zu gestalten? Wie überprüft ihr dessen Rolle bei der Überarbeitung?

Danke für eure Hilfe!