Mein Platz zum Schreiben

auch wenn ich manchmal in meiner Wohnung wandere, ist mein liebster Platz zum schreiben immer noch mein Schreibtisch. Dort hängt mein Visonsboard genauso wie Fotos von meinen Kids und mir als Kind. Fotos von sich als Kind aufzuhängen ist ungemein bereichernd. Sie erden. Sie motivieren. Sie erinnern. Sie laden ein. Unbeschwert – Hoffnungsvoll – Erwartungsfroh – Glaubensstark – zu sein. Im Hier und Jetzt und in der Zukunft. ich habe schon immer gerne Geschichten geschrieben und ich weiß, das Mädchen von damals wäre sehr stolz auf mich.

Mit meinem Visionsboard
Meine Katze Laska, immer gerne dabei wenn ich schreibe

Update…

Während ich meinen Anfang überarbeitet habe, klopfte meine Hauptprotagonistin an und verlangte, dass ich endlich mit ihrer Geschichte weiter mache.  Einer so freundlichen Aufforderung konnte ich natürlich nicht widerstehen und so liegt seit einigen Tagen die Überarbeitung brach und stattdessen habe ich bereits 30.000 neue Wörter geschrieben … die Geschichte eines Mädchen …

Arbeitstitel des Hauptteiles: Die Insel

Der Name meiner Hauptprotagonistin:  Eva. 

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten… 🙂

Ganz plotlos ergibt sich grad Wort für Wort die Geschichte von Eva.
Ich versuche mit den Gedanken mitzuhalten und nebenbei
eine Szenentabelle zu gestalten.
Sie soll mir helfen mich in meiner eigenen Geschichte
besser zurechtzufinden.
So nach 20.000 Wörtern passiert es mir schon mal,
das ich nicht mehr genau weiß ,
wie ich einen Neben-Charakter auf der ersten Seite beschrieben habe,
oder ich vergesse durch Schreibunterbrechungen an welchen Orten Eva
bereits war…
Der Gefahr mich zu verzetteln,
versuche ich mit der oben genannten Szenentabelle zu entgehen.
In die Tabelle schreibe ich,
worum es in welcher Szene geht,
wer drin vorkommt,
wo diese stattfindet und
zu welcher Zeit.
Erst nach dem ich das zuletzt Geschriebene
auf diese Weise mir wieder in Erinnerung gerufen habe,
schreibe ich weiter.

Mal schauen, ob sich diese Methode bewährt… ich werde berichten.

Wie ihr seht, bin ich mich noch viel an ausprobieren.
Mal plotte ich…
mal schreibe ich einfach drauflos…
ich überarbeite…
ich ändere…
ich schreibe neu.
Alles gehört für mich dazu…
es ist meine Art
einen guten Weg für mich zu finden
ein Buch zu schreiben,
dass es verdient hat veröffentlicht zu werden!

Learning by doing…

Schreibt mir gerne von euren Methoden. Wie Plottet ihr? Wie behaltet ihr den Überblick?

In einem meinem nächsten Newsletter wird eine von mir erstellte Szenentabelle dabei sein. 🙂

Herzliche Grüße

Eure Franziska


Update…

26.000 Wörter umfasst der erste Teil meines Buches mit dem Arbeitstitel „Der Anfang“.

15 Kapitel, die gerade überarbeitet werden.

Warum ich bereits jetzt anfange zu überarbeiten?

Zum einen…um zu überprüfen ob der rote Faden vorhanden ist.

Zum anderen… erhoffe ich mir durch das wiederholte Lesen, Ideen und Einfälle, die sich auf den Hauptteil meiner Geschichte auswirken werden.

Und zu guter Letzt…auch das Überarbeiten muss geübt werden. Das ist leichter bei weniger Seiten, als später ein ganzes Buch vor sich zu haben. 

Meine Erfahrungen werde ich mit euch teilen. Newsletter-Abonnenten bekommen auch eine von mir erstellte Checkliste.

Demnächst folgt auf meinen Blog die Ergebnisse meiner Recherche, die mir viel Zeit gekostet aber auch eine Menge Spaß gemacht hat…Die Suche nach der Geschichte der Frauen war eine super Inspiration für mein Buch…und etwas schlauer bin ich auch geworden.  🙂

Ein Blick auf meinen Schreibstatus…

oder

Meine Geschichte wächst…

Ich bin dran… über 10.500 Wörter unkorrigiert :-). Das ist nicht viel, ich weiß. Aber eine Geschichte zu schreiben bedeutet auch Recherche. Denn schließlich sollte alles auch Sinn ergeben.

Aber um die Enttäuschung nicht ganz groß werden zu lassen, hier noch ein paar andere Zahlen:

Insgesamt an Wörtern seit 01.01.2019 geschrieben: 34.000 Wörtern …das sind Wörter aus meinen Szenentabellen, Ideenlisten, groben Zusammenfassungen und Recherchen.

Texte, die ich gelesen habe, kann ich gar nicht mehr aufzählen. Ob ich alles für die Geschichte brauche, ist eine andere Sache. Gelernt habe ich auf jeden Fall eine Menge 🙂 .

Aller Anfang ist schwer…

Bei meiner aktuellen Geschichte habe ich mit der Schneeflocken-Methode angefangen. Bis ich eines Tages im Bett lag und über den Anfang, die Einführung in den Hauptkonflikt gegrübelt habe. Die Erleuchtung kam ….und die Geschichte veränderte sich. Für den neuen Anfang musste die Methode etwas angepasst werden. Ich habe den Vorschlag einer Tabelle aufgegriffen und mir daraus eine Art Skelett zusammengestellt, dass ich nun mit Worten ausfülle.

Die einzelnen Schritte für den Neu-Anfang (der bisher aus 13 Kapiteln besteht) sehen bei mir folgendermaßen aus:

  1. Eine 1 Satz-Zusammenfassung
  2. Eine Tabelle erstellt mit einer Zeile pro Kapitel mit einer 1 Satz-Zusammenfassung
  3. Eine Tabelle erstellte mit einer Zeile pro Kapitel mit einer 1 Absatz-Zusammenfassung
  4. 1 Szenentabelle pro Kapitel
  5. Kapitel schreiben

Stand: 04.02.19: Tabelle: 6 Kapitel geschrieben

Da mein Anfang aus mehreren kleinen Geschichten besteht (die alle zur Hauptgeschichte hinführen), passt die Vorgehensweise sehr gut. Wir werden sehen, wie es mir mit dem Hauptteil ergehen wird…ich bin gespannt! Denn…

Alles ist im Wandel!

Wie seid ihr am schreiben? Plotten oder nicht-Plotten? (Das ist hier die Frage!)

Wie schreibe ich…

„Die Ketten der Gewohnheit sind zu leicht, um sie wahrzunehmen, bis sie zu schwer sind, um sie zu zerbrechen.” Warren Buffett

1 Ich schreibe bzw. arbeite täglich an meinen Buch. Um diesen Vorsatz einzuhalten, halte ich meine Schreibpraxis in einem Notizbuch fest. Dieses habe ich inspiriert vom Bullet Journal zu einem Schreibtagebuch umgestaltet. Dort vermerke ich meine tägliche Schreibzeit, bzw. was ich geschrieben oder woran ich gearbeitet habe. Dazu gehören auch die Arbeit am Blog und in den Social Medias (siehe meine Vorsätze), Recherche und Lesen von allem was ein (angehender) Schriftsteller wissen muss (Tipps zum Schreiben, Korrigieren, Veröffentlichen etc.). So erkenne ich schnell, was ich bisher geleistet habe und wie weit ich vorangekommen bin. Das motiviert ungemein. Und so werden aus Ketten ganz schnell Gewohnheiten.

2 Ich schreibe täglich mind. 1 Stunde. Das ist das Ziel. Ich hätte gerne, es wäre mehr. Aber das ist neben Familie und Arbeit oft nicht drin. Wenn es dann so ist, wundervoll, dann bin ich ganz in meinem Element. Aber ein höheres Ziel das nicht erreicht werden kann, ist demotivierend. Realistische Ziele helfen eine Traum real werden zu lassen. Nur so als kleiner Tipp am Rande.

3 Ich schreibe an einem Schreibtisch, der nach Weihnachten frisch zu uns in die Wohnung gezogen ist. Yeah!!! Ein fester Arbeitsplatz, wo man schnell sich in seiner freien Zeit ran setzen kann, ohne erst alles zusammenzusuchen, ist Gold wert. Vor allem als berufstätige Mama. Wenn ich dort sitze, wissen meine Kinder ich möchte nicht gestört werden (Klappt mal mehr und öfters weniger 😉 )

4 Ich schreibe auf meinem MacBookPro. Mit den Programmen Evernote und Scrivener.




Warum schreibe ich …

oder auch: Es war Zeit für eine Veränderung!

Als ich mich entschieden hatte, wieder mit dem schreiben zu beginnen, waren es eher Wortspielereien, der Versuch meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, meine Gedanken in Worte zu packen und Erlebtes und Unverarbeitetes festzuhalten …(http://www.szmania.org/wordpress/blog/)

Als ich mich entschieden hatte, das Schreiben wieder ernster zu nehmen, war aus dem Wunsch, wieder eine Geschichte zu schreiben, das Ziel geworden ein Buch zu veröffentlichen.

Ich fühlte mich unausgelastet, mir fehlte etwas, Unzufriedenheit machte sich in mir breit… was also tun? Viel freie Zeit um etwas im Leben zu verändern blieb nicht… ich bin Mutter und das sehr gerne, Zeit zu zweit mit meinen Mann genieße ich auch und möchte ich nicht missen, Yoga ist mir sehr wichtig geworden und würde ich auch nicht kürzen wollen, Freunde und Familie treffen, kochen ….mein Leben ist gewiss nicht langweilig.

Die Idee sich durch ein Zweitstudium oder Fernstudium beruflich zu verändern wurde also nach langer Entscheidungsphase wieder verworfen. Auch weil ich eigentlich nicht wirklich wusste, was ich will.

Also bin ich in mich gegangen, habe meditiert und die Antwort war so einfach. Seit meiner Kindheit schreibe ich. Mein größter Traum war es Schriftstellerin zu sein. Leider habe ich mich nie getraut, diesen Weg einzuschlagen. Doch ich musste feststellen, dass dieser Traum immer noch mein Herzenswunsch ist. Doch meine Selbstzweifel und die Kritikangst haben mich jahrelang daran gehindert diesen Weg einzuschlagen.

Kurzerhand entschloss ich mich, diese über Bord zu werfen und meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ich will Schriftstellerin sein. Also habe ich angefangen das Schreiben ernster zu nehmen…

Was sind eure Träume? Was sind eure Gründe, für das was ihr tut? Schreibt mir, ich bin gespannt von euren Träumen, Erfahrungen und Vorhaben zu lesen!

Meine großen „3“

Ziele im Jahr 2019

1. Jeden Tag am Roman arbeiten und schreiben
2. Weihnachten 2019 ein Buch veröffentlicht haben (Selfpublishing und/oder einen Verlag gefunden haben, der mein Buch veröffentlichen will)
3. Meinen Blog regelmäßig gestalten (mind. 1 Beitrag im Monat) und die Social Media nutzen, um ein Netzwerk aufzubauen

So da stehen sie… schriftlich… öffentlich… es gibt kein Zurück mehr, kein Verstecken 🙂

Nagelt mich darauf fest, mahnt mich an, gebt mir Feuer unterm Po… !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

P.S. Wer ebenfalls unterstützt werden will, beim Erreichen seiner Ziele für 2019 – Schreibt mir gerne! Gemeinsam gehts leichter!