Mein Platz zum Schreiben

auch wenn ich manchmal in meiner Wohnung wandere, ist mein liebster Platz zum schreiben immer noch mein Schreibtisch. Dort hängt mein Visonsboard genauso wie Fotos von meinen Kids und mir als Kind. Fotos von sich als Kind aufzuhängen ist ungemein bereichernd. Sie erden. Sie motivieren. Sie erinnern. Sie laden ein. Unbeschwert – Hoffnungsvoll – Erwartungsfroh – Glaubensstark – zu sein. Im Hier und Jetzt und in der Zukunft. ich habe schon immer gerne Geschichten geschrieben und ich weiß, das Mädchen von damals wäre sehr stolz auf mich.

Mit meinem Visionsboard
Meine Katze Laska, immer gerne dabei wenn ich schreibe

Die Insel

Wie mein Arbeitstitel verrät, findet meine Geschichte auf einer Insel statt… ich selber habe eher eine schlechte Orientierung und verliere bei vielen Menschen schnell den Überblick. Dies sollte mir in meiner Geschichte natürlich nicht passieren, weswegen nach fast 40.000 Wörtern klar war, ich brauche eine Karte. Papier und Stift raus geholt und los ging’s. Doch was braucht eine Gesellschaft zum Leben…. neben der Energie- und Nahrungsversorgung? Hier ein dickes Dankeschön an meinen Mann der mir geduldig meine Fragen hierzu beantwortet hat 🙂 und eine kleine Erinnerung: Du wolltest mir noch erklären wie Autos mit Wasserstoff fahren können 🙂 Nach vielen Verbesserungen wurde meine Karte immer unübersichtlicher und immer wieder von vorne anzufangen wäre zu zeitraubend gewesen. Ich brauchte was besseres und habe mich bei Appstore auf die Suche nach einem Programm gemacht welches mir behilflich sein könnte. Gefunden habe ich das kostenlose Programm Karo Graph – Zeichnen wie auf kariertem Blatt. Das klang einfach und war es auch. Ich wollte kein aufwändiges Programm, mir reicht eine Übersicht meiner Insel um mich zurechtzufinden, damit die Schule in der Geschichte auch immer am selben Platz steht. Bis her bin ich zufrieden…

Und so sieht sie aus: Die Insel Selvia

Welche Zeichenprogramme nutzt ihr, um Landschaften/ Städte eurer Geschichten darzustellen?

Schreibt mir auf Instagram oder in die Kommentare!

Update…

Während ich meinen Anfang überarbeitet habe, klopfte meine Hauptprotagonistin an und verlangte, dass ich endlich mit ihrer Geschichte weiter mache.  Einer so freundlichen Aufforderung konnte ich natürlich nicht widerstehen und so liegt seit einigen Tagen die Überarbeitung brach und stattdessen habe ich bereits 30.000 neue Wörter geschrieben … die Geschichte eines Mädchen …

Arbeitstitel des Hauptteiles: Die Insel

Der Name meiner Hauptprotagonistin:  Eva. 

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten… 🙂

Ganz plotlos ergibt sich grad Wort für Wort die Geschichte von Eva.
Ich versuche mit den Gedanken mitzuhalten und nebenbei
eine Szenentabelle zu gestalten.
Sie soll mir helfen mich in meiner eigenen Geschichte
besser zurechtzufinden.
So nach 20.000 Wörtern passiert es mir schon mal,
das ich nicht mehr genau weiß ,
wie ich einen Neben-Charakter auf der ersten Seite beschrieben habe,
oder ich vergesse durch Schreibunterbrechungen an welchen Orten Eva
bereits war…
Der Gefahr mich zu verzetteln,
versuche ich mit der oben genannten Szenentabelle zu entgehen.
In die Tabelle schreibe ich,
worum es in welcher Szene geht,
wer drin vorkommt,
wo diese stattfindet und
zu welcher Zeit.
Erst nach dem ich das zuletzt Geschriebene
auf diese Weise mir wieder in Erinnerung gerufen habe,
schreibe ich weiter.

Mal schauen, ob sich diese Methode bewährt… ich werde berichten.

Wie ihr seht, bin ich mich noch viel an ausprobieren.
Mal plotte ich…
mal schreibe ich einfach drauflos…
ich überarbeite…
ich ändere…
ich schreibe neu.
Alles gehört für mich dazu…
es ist meine Art
einen guten Weg für mich zu finden
ein Buch zu schreiben,
dass es verdient hat veröffentlicht zu werden!

Learning by doing…

Schreibt mir gerne von euren Methoden. Wie Plottet ihr? Wie behaltet ihr den Überblick?

In einem meinem nächsten Newsletter wird eine von mir erstellte Szenentabelle dabei sein. 🙂

Herzliche Grüße

Eure Franziska


Update…

26.000 Wörter umfasst der erste Teil meines Buches mit dem Arbeitstitel „Der Anfang“.

15 Kapitel, die gerade überarbeitet werden.

Warum ich bereits jetzt anfange zu überarbeiten?

Zum einen…um zu überprüfen ob der rote Faden vorhanden ist.

Zum anderen… erhoffe ich mir durch das wiederholte Lesen, Ideen und Einfälle, die sich auf den Hauptteil meiner Geschichte auswirken werden.

Und zu guter Letzt…auch das Überarbeiten muss geübt werden. Das ist leichter bei weniger Seiten, als später ein ganzes Buch vor sich zu haben. 

Meine Erfahrungen werde ich mit euch teilen. Newsletter-Abonnenten bekommen auch eine von mir erstellte Checkliste.

Demnächst folgt auf meinen Blog die Ergebnisse meiner Recherche, die mir viel Zeit gekostet aber auch eine Menge Spaß gemacht hat…Die Suche nach der Geschichte der Frauen war eine super Inspiration für mein Buch…und etwas schlauer bin ich auch geworden.  🙂

Ein Blick auf meinen Schreibstatus…

oder

Meine Geschichte wächst…

Ich bin dran… über 10.500 Wörter unkorrigiert :-). Das ist nicht viel, ich weiß. Aber eine Geschichte zu schreiben bedeutet auch Recherche. Denn schließlich sollte alles auch Sinn ergeben.

Aber um die Enttäuschung nicht ganz groß werden zu lassen, hier noch ein paar andere Zahlen:

Insgesamt an Wörtern seit 01.01.2019 geschrieben: 34.000 Wörtern …das sind Wörter aus meinen Szenentabellen, Ideenlisten, groben Zusammenfassungen und Recherchen.

Texte, die ich gelesen habe, kann ich gar nicht mehr aufzählen. Ob ich alles für die Geschichte brauche, ist eine andere Sache. Gelernt habe ich auf jeden Fall eine Menge 🙂 .

Aller Anfang ist schwer…

Bei meiner aktuellen Geschichte habe ich mit der Schneeflocken-Methode angefangen. Bis ich eines Tages im Bett lag und über den Anfang, die Einführung in den Hauptkonflikt gegrübelt habe. Die Erleuchtung kam ….und die Geschichte veränderte sich. Für den neuen Anfang musste die Methode etwas angepasst werden. Ich habe den Vorschlag einer Tabelle aufgegriffen und mir daraus eine Art Skelett zusammengestellt, dass ich nun mit Worten ausfülle.

Die einzelnen Schritte für den Neu-Anfang (der bisher aus 13 Kapiteln besteht) sehen bei mir folgendermaßen aus:

  1. Eine 1 Satz-Zusammenfassung
  2. Eine Tabelle erstellt mit einer Zeile pro Kapitel mit einer 1 Satz-Zusammenfassung
  3. Eine Tabelle erstellte mit einer Zeile pro Kapitel mit einer 1 Absatz-Zusammenfassung
  4. 1 Szenentabelle pro Kapitel
  5. Kapitel schreiben

Stand: 04.02.19: Tabelle: 6 Kapitel geschrieben

Da mein Anfang aus mehreren kleinen Geschichten besteht (die alle zur Hauptgeschichte hinführen), passt die Vorgehensweise sehr gut. Wir werden sehen, wie es mir mit dem Hauptteil ergehen wird…ich bin gespannt! Denn…

Alles ist im Wandel!

Wie seid ihr am schreiben? Plotten oder nicht-Plotten? (Das ist hier die Frage!)

Wie schreibe ich…

„Die Ketten der Gewohnheit sind zu leicht, um sie wahrzunehmen, bis sie zu schwer sind, um sie zu zerbrechen.” Warren Buffett

1 Ich schreibe bzw. arbeite täglich an meinen Buch. Um diesen Vorsatz einzuhalten, halte ich meine Schreibpraxis in einem Notizbuch fest. Dieses habe ich inspiriert vom Bullet Journal zu einem Schreibtagebuch umgestaltet. Dort vermerke ich meine tägliche Schreibzeit, bzw. was ich geschrieben oder woran ich gearbeitet habe. Dazu gehören auch die Arbeit am Blog und in den Social Medias (siehe meine Vorsätze), Recherche und Lesen von allem was ein (angehender) Schriftsteller wissen muss (Tipps zum Schreiben, Korrigieren, Veröffentlichen etc.). So erkenne ich schnell, was ich bisher geleistet habe und wie weit ich vorangekommen bin. Das motiviert ungemein. Und so werden aus Ketten ganz schnell Gewohnheiten.

2 Ich schreibe täglich mind. 1 Stunde. Das ist das Ziel. Ich hätte gerne, es wäre mehr. Aber das ist neben Familie und Arbeit oft nicht drin. Wenn es dann so ist, wundervoll, dann bin ich ganz in meinem Element. Aber ein höheres Ziel das nicht erreicht werden kann, ist demotivierend. Realistische Ziele helfen eine Traum real werden zu lassen. Nur so als kleiner Tipp am Rande.

3 Ich schreibe an einem Schreibtisch, der nach Weihnachten frisch zu uns in die Wohnung gezogen ist. Yeah!!! Ein fester Arbeitsplatz, wo man schnell sich in seiner freien Zeit ran setzen kann, ohne erst alles zusammenzusuchen, ist Gold wert. Vor allem als berufstätige Mama. Wenn ich dort sitze, wissen meine Kinder ich möchte nicht gestört werden (Klappt mal mehr und öfters weniger 😉 )

4 Ich schreibe auf meinem MacBookPro. Mit den Programmen Evernote und Scrivener.




Der Rote Faden

»Werdet euch bewusst, was ihr erzählen wollt und worauf es hinauslaufen soll.« (Wortkompass)

Der Rote Faden…ein wichtiges Instrument für den Geschichtenerzähler. Ein fehlender Roter Faden -ein mir nur all zu gut bekanntes Problem. Ich schreibe gerne einfach drauf los. Dann kommen mir die besten Ideen. Doch dann nach vielen Seiten, ist es passiert. Ich habe mich verzettelt, verlaufen, vergessen was mein Ziel war.

Doch diesmal… 🙂

Um meine Idee zu finden, schrieb ich einfach drauf los. Bis klar wurde, das ist SIE. Diese IDEE wird meine neue Geschichte.

Und mit dieser Idee habe ich mir die Schneeflocken-Methode (von Randy Ingermanson) genauer angeschaut.( Im Internet findet ihr dazu viele Informationen, z.B. auf schriftsteller-werden.de.)

Schritt 1 ist eine 1-Satz-Zusammenfassung.

Schritt 1 beschreibt deine Geschichte in nur einem Satz, am besten mit weniger als 15 Wörtern.

Schritt 1 ist damit dein Roter Faden.

Es ist gar nicht so leicht…

Ein Satz, um deine große Geschichte auf den Punkt zu bringen.

Ein Satz der deinen Helden (oder Heldin) und sein Abenteuer beschreibt.

Ein Satz um deutlich zu machen, diese Geschichte ist ein Actionthriller, eine Liebesstory oder eine klassische Heldenreise (oder, oder, oder).

Ein Satz ….

Probelauf für 2019

Ihr Lieben,

Jackie von Schriftsteller- werden.de hatte auf ihren Blog den Tipp gegeben, seinen Vorsatz fürs neue Jahr bereits als Probelauf einige Wochen vorher zu testen. Als ich angefangen habe zu schreiben, war mir dieser Tipp noch nicht bekannt, doch im Nachhinein kann man meine letzten Wochen als genau dieses betrachten. Ein Probelauf für 2019, wo ich meinem Ziel „Ich bin Schriftstellerin“ näher kommen möchte.

Ich habe lange überlegt was ich mit mir, meiner Energie und meiner Zeit anfangen möchte. Ja ich gehe arbeiten. Ja ich habe zwei Kinder. Ja ich habe eine Menge zu tun. Aber wenn ich in die Zukunft schaue, dann sehe ich mich nicht in meiner jetzigen Arbeit, sondern an einem Schreibtisch sitzen und schreiben. Das ist mein Traum. Das soll meine Zukunft sein. Schriftstellerin sein. Ich hatte einige andere Ideen (Berufswechsel durch neue Ausbildung, Fernstudium, neue Arbeitsstelle suchen,…) die ich alle wieder verworfen haben. Schreiben, das ist das, was ich gerne mache. Ohne eine Idee zu haben, saß ich also an meinem Laptop und fing an zu schreiben. Die Story floß raus und natürlich war die Idee die ganze Zeit schon da. Sie war Thema vieler Gespräche mit meiner Tochter. Und meine anfängliche Angst nicht mehr als zwei Seiten daraus zu bekommen, war komplett unbegründet. Jetzt sitze ich am Plot, arbeite mich durch den Informationsdschungel im Internet. Schreibe, recherchiere und lerne was man zum Handwerk Schreiben braucht.

Ich lade euch ein, mich auf diesem Weg zu begleiten.